Donnerstag, 31. August 2017

hallo september, auf wiedersehen august...






der august war nicht nur wettertechnisch ein auf und ab. auch die entscheidung für oder gegen eine stadtwohnung hat mir den monat über lang den kopf verdreht. 

gefühlt, würde ich sagen, hatte nichts anderes in diesem monat so viel raum wie diese eine frage: zurück in die stadt?










gesehen: zahlen, zahlen, zahlen


gehört: ein album der kings of leon, das schon 2016 herausgebracht worden ist. irgendwie habe ich das thema musik im letzten halben jahr wohl stark vernachlässigt?!


gelesen: das porzellanmädchen von max bentow. diesmal leider ohne  kommissar nils trojan.  seinen schreibstil bleibt max bentow aber treu.


gegessen: viel zu viel. und leider auch viel ungesundes zwischen abwägen, rechnen, telefonieren und kostenvoranschlägen.


getrunken: pinot noir.


getan: das haus entrümpelt.

gelacht: mit den kollegen auf der arbeit. irgendwie klingt erlebtes aus dem zusammenleben mit einem heranwachsenden weniger problemgeladen, wenn man es mit ein wenig abstand einem dritten  erzählt. manchmal wird einem sogar erst dann die komik dabei bewußt.

gefreut: vorfreude auf etwas neues. ich liebe es zu planen, zu sichten und letztendlich dafür einzukaufen :).


geärgert: über viele kleine hindernisse.

geplant: in den nächsten wochen einfach gelassener zu bleiben. es kommt wie es kommt. und nach plan b folgen noch 24 andere buchstaben im alphabet ;).

























Samstag, 5. August 2017

old ladies knickers tea bei babette...



habt ihr den letzten post aus dem urlaub auch aufmerksam gelesen? hier wird nämlich heute abgefragt - lach ;).

nein, aber vielleicht erinnert ihr euch an die scones, die ich dort erwähnt habe, und die ich zum ersten mal im letzten monat gegessen habe. und zwar in meinem sommerurlaub in zeeland, und nicht, wie vielleicht erwartet, in england.

scones sind ja ursprünglich ein gebäck aus großbritannien, welches  dort zum nachmittagstee gereicht wird. traditionell bestreichen die engländer es mit marmelade oder aber einer clotted cream. warum ich diese scones jetzt aber in haarlem und nicht in england probieren durfte, wollt ihr wissen? das liegt an babette. babette, die eigentlich sarah hawkin heißt,  kommt nämlich ursprünglich aus england und hat sich in haarlem ihren kleinen traum vom eigenen café erfüllt. dort serviert sie mit ganz viel herz und gastfreundlichkeit ihre traditionellen kostbarkeiten nach original englischen rezepten. die traditionellen scones mit marmelade haben mich nun nicht wirklich zu begeisterungsstürmen hinreissen lassen. mir sind die dinger einfach ein wenig zu staubig. entschuldige babette ;). aber babettes bzw. sarahs komposition als herzhafte brotzeitvariante mit ei, käse und speck haben mich überzeugt und werden nur noch von ihrem englischen schokoladenkuchen übertroffen. den müßt ihr unbedingt probieren wenn ihr mal  in haarlem seid. zusammen mit einen der witzigen teesorten, die ihr dazu aussuchen könnt. ich hatte mich gemäß des anstehenden geburtstags für den old ladies knickers tea entschieden, der zugegeben ein wenig blumig roch ;). geschmeckt hat er aber vorzüglich. auch wenn babette uns so herzlich verabschiedet und zu einen dritten besuch eingeladen hat, haben wir es in diesem urlaub nicht mehr geschafft noch einmal vorbeizuschauen. vielleicht mag das ja einer von euch nachholen ;)? ihr findet sarahs café bij babette auf der kruisstraat 31.







































sarah benutzt ihre tagestafel übrigens nicht nur als menuekarte. ganz nach laune liest man dort auch einmal ihr ganz eigenes statement zum tagesgeschehen ;).

hier wird es in nächster zeit vielleicht ein wenig ruhiger. ihr habt wohl tatsächlich ganz kräftig mit die daumen gedrückt, denn die ankündigung von letzter woche scheint wirklich formen anzunehmen. es sieht so aus, als würde aus der heimeligen dorfpflanze wieder ein stadtmädchen werden :). aber noch ist nicht alles in trockenen tüchern.  ein paar kleine hürden gibt es noch zu nehmen.